Klasse Knaus

(SPIEL-) RÄUME EDa 

 

Prof. Katja Knaus und Georg Brennecke, mit einem Einführungsworkshop von Natalie Weinmann

 

Gerade die Musik schafft es oftmals uns Inspiration und kleine Fluchten aus dem Alltag zu ermöglichen. In der Auseinandersetzung mit kreativen Schaffensprozessen, Kunst, Literatur oder eben Musik können sich uns Möglichkeitsräume eröffnen, poetische Spielräume, die in Zeiten häuslicher Isolation wieder Weite in die Enge der eigenen vier Wände tragen.

 

Daher wollen wir gerade jetzt mit dem Entwurfprojekt (SPIEL)RÄUME über Räume für Musik nachdenken.

 

Skate That Bubble
Lena Frotscher

Mit dem vorliegenden Entwurf wurde eine Rollerdisco auf der Verkehrsinsel an der Rosenheimerstraße 250 entworfen. Die Rollerskatehalle besteht aus drei zusammengefügten Glaskuppeln, die an Seifenblasen erinnern und den Bestandspavillon überwuchern.

Kontrastieren
Laura Flicker

Mit dem Entwurf „Kontrastieren“ entsteht ein Ort der Ruhe inmitten einer urbanen Szene. Mehrere Schichten, die aus Baumreihen sowie perforierten oder massiven Wänden bestehen, sorgen für eine langsame Hinführung zu einem Meditationspavillon.

"Stoff und Stein" oder "Die versteckten Zahlen der Musik"
Fritz Buziek

Mit dem Projekt "Stoff und Stein" oder "Die versteckten Zahlen der Musik" wird Musik räumlich erlebbar. Den Notationen von Musiktücken werden numerische Werte zugeordnet, die sich anhand einer beweglichen, dreidimensionalen Ebene ablesen lassen, die frei in den Raum gespannt wird.

Let in the light – and obstruct my view
Helen Müllejans

Das Konzept „Let in the light and obstruct my view“ versucht anhand der Stimmung des Songs „Let in the light“ von Moderat einen bewussten Perspektivwechsel in der Selbstwahrnehmung anzustoßen.

Nebel (Nicht-)Raum
Bianca Stancescu

„Nebel (Nicht-)Raum“ ist eine raumlose Erfahrung, die den Teilnehmer auffordert, die Existenz der Umgebung zu vergessen und den Fokus auf das Auditive zu legen. Das Ziel dieses Pavillons ist die sogenannte Hintergrundmusik in den Vordergrund zu bringen.

Hidden Mirrors
Lukas Schreiber

„Hidden Mirrors“ ist ein physischer Begegnungsraum für virtuelle Phänomene der Radio- und Schallplattenkultur.

KLUB250
Simon Brakelmann

Mit dem Entwurf „KLUB250“ will eine längst vergangene Klubkultur konserviert und sinnbildlich und sprichwörtlich in einem Kiosk eingefroren. Dieser fungiert als „Tor in den Untergrund“ zum sogenannten KLUB250.

Dancing House
Shenqi Li

Solo Shows
Clara Huber

Der Entwurf „Solo Shows“ widmet sich der Darbietungsform künstlerischen Werks, insbesondere von Solokünstler*innen wie zum Beispiel Autoren*innen (Wortklang) oder Musiker*innen, Solo-Tänzer*innen (Improviastion) oder DJs, die alleine performen.

Bounce
Catharina Vehse

Der Entwurf BOUNCE verwandelt den Bestandspavillon sowohl tags als auch nachts in ein “bewegendes“ Erlebnis. Während des Tages findet in dem Gebäude ein Aerial Yoga Studio sein Zuhause, bei dem Yoga in von der Decke hängenden Tüchern praktiziert wird.

Dark Things
Leo Wicht

Dark Things ist ein Ort der mysteriösen Begebenheiten und ein parawissenschaftlicher Treffpunkt für die dunkle Subkultur Münchens. Alle Realitätsmodelle werden akzeptiert. #mysterymatters

Blue Island
Felix Richter

Das Projekt  „Blue Island“ transformiert den vor Ort vorgefundenen Pavillon in eine Jazz Lounge, in der Live-Musik auf einer zentralen Bühne erlebt werden kann. Das Gestaltungskonzept basiert auf musiktheoretischen Grundlagen von Jazz-Prinzipien.

[wind] down
Sanja Bülbül

(wind) down ist ein Ort der Natur und der Musik, an dem der Großstadt entflohen und in eine Atmosphäre abgetaucht werden kann, die sich bewusst in Opposition zum Trubel der Stadt positioniert und Entspannung verspricht. Mit dem Soundtranslator wird versucht den Klang des Windes einzufangen.

Transcendent
Sophia Trickl

Der Pavillon soll es den Besuchern ermöglichen, die Grenze des Bewusstseins, sowohl im visuellen als auch im spirituellen Sinne zu überschreiten.

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