Alexia Trawinski & Asuka Miyahara

Meeting Place

Ein Ort, an dem sich Natur und Kunst, Malerei und Architektur treffen. Dieses ist ein kollaboratives Projekt zwischen den zwei Künstlerinnen, Asuka Miyahara und Alexia Trawinski und dem Architekten, Hayato Mizutani.

Malerei existiert in der Architektur. Wir begegnen immer der Architektur, bevor wir auf Gemälde stoßen. Wenn wir also nicht in die Architektur eintreten können, wie begegnen wir dann Gemälden? Unsere Fragen und Herausforderungen sind direkt von der Natur der künstlerischen Arbeiten abhängig.: „Eine Ausstellung ist der Akt, Kunstwerken die Existenzsicherheit zu geben. Warum sie gerade an diesem Ort sein müssen, das ist für uns ein Teil der Produktion.”

Alexia Trawinski zeichnet mit Buntstiften farbige Oberflächen auf ein Stück Papier. Dann klebt Sie diese wie Tapeten an die Wand. Darauf entstehen Wandbilder mit kontrastierendem Spray. Zwischen der, über einen langen Zeitraum gezeichneten Zeichnung und der Unmittelbarkeit der Sprühfarbe tritt eine plötzliche Zeitschwankung auf. Vom Standpunkt der Ausstellung aus, kann das Medium Tapete als ein Zustand interpretiert werden, in dem Papiermaterial am natürlichsten an der Wand gezeigt wird.

Asuka Miyahara zeichnet auf grundiertem Papier mit Öl. Verschiedene Texturen desselben Materials, wie Ölflecken auf Papier, Schellack / Dammar und die Materialität von überlappendem und gefaltetem Papier, sowie unterschiedliche Ausstellungsmethoden je nach Arbeit, ordnen die Beziehung zwischen Menschen und Bildern neu. Indem sie die Beziehung zwischen Malerei und Wand verschiebt, versucht sie, neue und zitternde Beziehungen zwischen Malerei und Mensch zu schaffen.

Hayato Mizutani, Architekt und Künstler, arbeitete kürzlich an einem Entwurf eines Waldpavillons. Mit seinem Entwurf versucht er, den Pavillon zum Teil des Waldes werden zu lassen. Es ist für ihn wichtig zu reflektieren, wie seine Werke mit der Umgebung reagieren. Für dieses Projekt, “Meeting Place”, hat er freistehende Wände für den Garten der Akademie entworfen, die ortsspezifische Beziehungen ermöglichen sollen.

Die zwei Malerinnen wollen auf seine „Struktur“, die im Akademiegarten stehen soll, reagieren. Architektur, die auf die Natur reagiert; Malerei, die auf Architektur reagiert; und wenn alles zusammenkommt, kann eine neue Beziehung zwischen dem Betrachter und der Arbeit hergestellt werden.

Asuka Miyahara

Alexia Trawinski